Neue Brücke am Bramfelder See

© Bezirksamt Wandsbek

Die Brücke im westlichen Bereich des als Biotop geschützten Bramfelder Sees ist fertiggestellt und kann ab sofort benutzt werden. Damit wurde ein Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek umgesetzt.

Die Querung des Bramfelder Sees an dieser Stelle ist über die neue Brücke nun wieder möglich. Die Lage der neuen Brücke ist in der Nähe des Standorts der alten Brücken, die 2015 abgebrochen wurden.

Ab sofort ist es wieder möglich, eine „kleine Runde“ am Bramfelder See zu gehen und das Gewässer aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.

„Hof Bullerbü“ mit Tierhaus Steilshoop als neue Perle des Stadtteils

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff hat gemeinsam mit Senator Dr. Dressel an der Eröffnungsfeier des Tierhauses Steilshoop am 13. Juni 2024 teilgenommen.

Im Rahmen eines Flächentausches für die geplante Wohnbebauung Steilshoop-Nord (Bebauungsplan Steilshoop 12) musste das Tierhaus der Alraune gGmbH zugunsten eines Fußballplatzes innerhalb des Nahbereichs verlagert werden. Auf dem Gelände des ehemaligen Werkhofes am Fritz-Flinte-Ring fanden die Tiere eine neue Heimat. Gemeinsam mit einer Kindertagesstätte und einem Hofladen mit Café (Unverpackt- und Bioladen) ist im ehemaligen RISE-Fördergebiet Steilshoop ein idyllisches Ensemble mit schwedischem Flair entstanden, das schon jetzt als Ausflugs-Geheimtipp für Familien gehandelt wird.

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Ergebnis der Bezirksversammlungswahlen

Im Jahr 2008 gewann ich erstmals ein Wahlkreismandat für die Bezirksversammlung Wandsbek und konnte dieses in den Jahren 2011, 2014 und 2019 erneut verteidigen. In dieser Zeit habe ich die Interessen des Wahlkreises Bramfeld-Süd und Steilshoop sowohl in meiner Fraktion als auch in der Bezirksversammlung vertreten.

Am 9. Juni wurde die SPD erneut zur mit Abstand größten politischen Kraft im Wahlkreis. Dennoch habe ich persönlich dieses Mal nicht genug Stimmen erhalten, um eines der vier Wahlkreismandate zu gewinnen, sodass ich der zukünftigen SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung nicht als gewähltes Mitglied angehören werde.

Damit gehen für mich spannende 16 Jahre zu Ende. Ich bedanke mich bei den Mitgliedern der bisherigen Fraktionen für die gute Zusammenarbeit und bei allen Wählerinnen und Wählern in Bramfeld-Süd und Steilshoop für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Wer sich die Wahlergebnisse im Detail anschauen möchte, findet hier weitere Informationen.

„Neues Zentrum für die Mitte“ – Wettbewerb zur Neugestaltung des Einkaufszentrums Steilshoop abgeschlossen

Visualisierung Siegerentwurf, © WHM Central Park am Bramfelder See GmbH

Oberbaudirektor Höing und Bezirksamtsleiter Ritzenhoff haben gemeinsam mit EKZ-Eigentümer die Ergebnisse des Wettbewerbs und den Entwurf des Schweizer Siegerbüros EMI vorgestellt.

Das ehemalige RISE-Fördergebiet Steilshoop ist zum 31. Dezember 2021 planmäßig ausgelaufen. Viele Ziele konnten innerhalb von 14 Jahren Integrierter Stadtteilentwicklung erreicht werden, sodass sich die Großsiedlung zu einem attraktiveren, innenstadtnahen Wohnort mit einer guten Sozial-, Kultur- und Bildungsinfrastruktur entwickelt hat. In dieser Zeit ist es jedoch nicht gelungen, auch das Nahversorgungszentrum der Großsiedlung zu stabilisieren.

Nachdem das alte, marode Einkaufszentrum verkauft war, wurden deshalb im Januar 2022 die Flächen des EKZ mit dem direkten Umfeld als neues RISE-Fördergebiet Steilshoop-Zentrum festgelegt und als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Gleichzeitig signalisierte die neue Eigentümerin, die WHM Central Park am Bramfelder See GmbH, dass sie bestrebt sei, ein modernes Nahversorgungszentrum im Herzen des Stadtteils entstehen zu lassen, die bestehenden Wohnungen zu sanieren und weitere neue Wohnungen zu schaffen.

In Abstimmung mit dem Bezirksamt Wandsbek und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Eigentümerin hierfür den hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb „Nahversorgungszentrum Steilshoop“ ausgelobt. Über die Beiträge aus diesem Wettbewerbsverfahren hat das Preisgericht am 15. Mai 2024 entschieden.

Die Ergebnisse wurden heute vom Hamburger Oberbaudirektor, Franz-Josef Höing, Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, dem Geschäftsführer der WHM Central Park, Mike Hemmerich, und Christian Inderbitzin vom Schweizer Siegerbüro EMI im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Der Siegerentwurf greift die für Steilshoop typischen Baustrukturen und Freiraumqualitäten auf und verspricht einen positiven Impuls für das Zentrum und den gesamten Stadtteil. Geplant ist, im Sockelbereich vielfältige Angebote der Nahversorgung unterzubringen, ergänzt um publikumsbezogene Nutzungen. Mit der Schaffung zweier neuer Plätze, dem „Platz zur Stadt“ und dem „Platz zum Quartier“, erfolgt außerdem eine großzügige Gestaltung der öffentlichen Räume. Das Obergeschoss soll für Veranstaltungen genutzt werden können.

Auf dem Sockel entstehen daneben rund 350 neue, gut belichtete Wohnungen in unterschiedlichen Größen. Zwei grüne Innenhöfe sollen als Rückzugsraum für Bewohnerinnen und Bewohner dienen. Auch Gemeinschaftsräume sowie gemeinschaftliche Dachgärten zur Förderung der Nachbarschaft und Wohnqualität sind geplant.

In einem nachhaltigen und ressourcenschonenden Ansatz werden Teile der bestehenden Gebäude erhalten, umgebaut und in das neu entstehende Ensemble integriert.

Für das Grundstück südlich der Gründgensstraße sollen einige Ideen aus dem Entwurf des zweitplatzierten Büros Urban Agency umgesetzt werden.

Das Bezirksamt bereitet nun in engem Austausch mit der Eigentümerin des EKZ einen Sanierungsvertrag sowie die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens vor, um die Umsetzung der Wettbewerbsergebnisse voranzutreiben.

Die Ergebnisse werden der interessierten Öffentlichkeit am heutigen Abend im Rahmen einer Sitzung des Sanierungsbeirates im EKZ vorgestellt.

Weitere Informationen sind zu finden unter https://www.hamburg.de/wandsbek/stadtteilentwicklung-foerdergebiete/16029012/steilshoop-zentrum/. Dort kann bald auch eine Visualisierung des Siegerentwurfs heruntergeladen werden.

Franz-Josef Höing, Hamburger Oberbaudirektor: „Steilshoop hat es verdient, ein attraktives Zentrum zu bekommen – mit einem schönen gut proportionierten Platz, mit einem guten Einzelhandels- und Gastronomieangebot und schönen neuen Wohnungen mit großen, grünen Höfen. Der Wettbewerb hat gezeigt, dass das abweisende Bestandsgebäude durch eine neue Mitte mit einem einladenden Gesicht ersetzt werden kann. Die Stadt geht davon aus, dass aus der Eigentümerin eine gute Bauherrin wird, die das Projekt offensiv umsetzt und vorantreibt.“

Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter: „Mit dem Siegerentwurf wurde eine ansprechende und attraktive Lösung ausgewählt, die im Steilshooper Zentrum gleichermaßen ein qualitativ hochwertiges Wohnen wie Einkaufen ermöglichen wird. Mit einer Vielzahl an Angeboten zur Förderung der Nachbarschaft kann darüber hinaus ein Treffpunkt für Anwohnerinnen und Anwohner und Ort der Kommunikation entstehen, der zur Belebung des gesamten Stadtteils beiträgt. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass Steilshoops Mitte schon bald ein modernes und nachhaltig orientiertes Nahversorgungszentrum erhalten wird, in dem sich die Steilshooperinnen und Steilshooper wohlfühlen werden. Ich freue mich schon auf das weitere Verfahren.“

Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE):

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

Hamburg hat derzeit 28 RISE-Quartiere ausgewiesen, die in den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 31 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.